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Gerne begleite ich auch Fahrer mit eigenem Geländewagen. Hier gebe ich einige Tipps zur Vorbereitung auf die Reise.

1.) Bereifung:

Zum Fahren im Sand und auf steinigen Pisten müssen gute Geländereifen montiert werden. Als bisher bester Reifen für Geländewagen und ideal für alle Geländeformationen hat sich der “BF-Goodrich Mud Terrain” herausgestellt. Aber auch andere, billigere Marken müssen nicht schlechter sein. Wichtig ist, daß der Reifen stabil ist und auch für das Fahren mit niedrigem Luftdruck geeignet ist. Für jeden Reifen sollte man einen Ersatzschlauch dabei haben. Außerdem muß jeder Fahrer zwei komplette Ersatzräder mit Felgen dabei haben. Bei der Frage “mit Schlauch oder ohne” scheiden sich die Geister. Ich persönlich favorisiere bei Geländewagen die Version ohne Schlauch. Vor allem beim Fahren im Sand mit niedrigem Luftdruck kann es passieren, daß der Reifen auf der Felge “wandert”. In diesem Fall passiert bei einem schlauchlosen Reifen nicht viel. Bei Reifen mit Schlauch reisst irgendwann das Ventil ab...  Erst wenn das Rad bzw. der Mantel beschädigt ist, empfehle ich die Montage eines Schlauches.

2.) Dämpfer/Federn

Wer einen “normalen“ Fahrstil an den Tag legt, ist mit einem normalen Fahrwerk bestens bedient. Selbstgebastelte Umbauten bestechen meist durch ihren Totalausfall während der Reise. Wem jedoch ein höheres Fahrwerk lieber ist, der sollte dieses von einem Profi einbauen lassen, oder selber Profi sein. Grundsätzlich hat sich auf den vergangenen Reisen eines gezeigt: Serienmässige Autos haben die wenigsten Probleme bereitet.

3.) Motor

Auch hier gilt: Serienmässig hat sich bewährt. Ein getunter Motor gibt in der Hitze schnell seinen Geist auf. Vor allem dann, wenn man die Kühlung vernachlässigt hat. Hohe Motorleistung ist auf jeden Fall von Vorteil jedoch kein Muß. Wenn mal ein Wagen hängenbleibt ist es natürlich kein Problem diesen herauszuziehen. Viel wichtiger ist die Fahrtechnik. Ein ungeübter Fahrer kommt auch mit hoher Motorleistung nur schlecht durch die Dünen. Wichtig ist das Erkennen der besten Fahrtroute und das Arbeiten mit Schwung. Wenn man den Bogen einmal heraushat, macht das Fahren im Sand irrsinnig viel Spaß.

4.) Spezialausrüstung

Eine “echte” Spezialausrüstung ist nicht erforderlich. Jedoch ist es grundsätzlich nicht von Nachteil z. B. Sandbleche und Schaufeln aMarokko 1995, Erg Chebbin Bord zu haben. Wichtig ist jedoch, daß in dem Fahrzeug Platz für mind. 40 Liter Kraftstoff und 20 Liter Trinkwasser vorhanden ist. Alles Andere kann im MAN untergebracht werden. Ein Überladen des eigenen Fahrzeuges kann also in jedem Fall vermieden werden. Die Montage eines Dachträgers erübrigt sich somit genauso wie der Einbau von Zusatztanks.

5.) Spezialwerkzeug/Ersatzteile

Wenn für das eigene Fahrzeug Spezialwerkzeug benötigt wird, muß dieses auch mitgeführt werden. Ebenso müssen wichtige Ersatzteile wie z.B. Wasserpumpe, Dichtungssatz, Keilriemen, Zahnriemen usw. mitgenommen werden. Am Besten lässt man sichAuf der Gräberpiste vom jeweiligen Fachhändler beraten. Vielleicht kann man den entsprechenden Händler dazu überreden die Teile auf Kaution mitzugeben. Mit dem von mir mitgeführten Werkzeug kann ich eine Menge Schäden reparieren. Trotz alledem muß jeder Wagen vor Fahrtantritt in einwandfreiem Zustand sein. Wer eine Reise mit verschlissener Kupplung oder defektem Strossdämpfer antritt handelt fahrlässig und setzt die ganze Reise auf´s Spiel.

6.) Snorkel/Zyklonfilter

Sinnvoll aber ebenfalls kein Muss. Es besteht die Möglichkeit den norKhanfoussa Durchstiegmalen Papierfilter jeden Abend auszublasen. Pressluft ist am MAN ja reichlich vorhanden. Ausserdem ist die Luft meist weniger staubig als man glaubt. Auch kann man es in den meisten Fällen vermeiden in einer Staubfahne zu fahren.

7.) Seilwinde

Eine Seilwinde ist nicht erforderlich. In den meisten Fällen lässt sich ein Geländewagen auch so befreien. Solch ein Zubehörteil ist sehr teuer und wird meistens nicht benutzt. An meinem MAN habe ich zwar eine Winde, dort macht sie allerdings auch Sinn. Denn einen LKW kann ich selbst mit 20 Leuten nicht mehr anschieben. Viel sinnvoller sind bei einem Geländewagen Sandbleche und ein Hijack.

8.) Gesundheit/Fitness

Oft vernachlässigt wird der eigene Gesundheitszustand bzw. die Fitness. Ein Tag auf der Piste ist sehr anstrengend und fordert vom Fahrer ständig volle Konzentration. Es kann daher kein Nachteil sein, sich schon längere Zeit vor der Reise sportlich zu betätigen.

 

 

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